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Tomaten Anleitung, Aussaat, Pflege, Ernte, mit Sortenvielfalt zum Genuss

Aussaatzeit:

Februar bis April im Gewächshaus / Haus
April bis Juni im Freiland
Keimdauer: 5 - 12 Tage bei 20 - 24 Grad
Pikieren: beim ersten echten Blatt

Aussaat

Zur Aussaat eine nährstoffarme Erde nehmen. Die Tomatensamen auf die angefeuchtete Erde streuen, leicht andrücken und die Samen mit etwas Erde bedecken (Dunkelkeimer). Der Abstand zwischen den Samen sollte ungefähr die Grösse eines 50 Cent-Stücks haben. Dann die Erde feucht aber nicht nass halten. Dazu besprühen Sie die Erde mit einer Sprühflasche. Benutzen Sie ein Zimmergewächshaus, so sollten Sie nach der Keimung die Abdeckung unbedingt entfernen, um Schimmel und andere Krankheiten zu vermeiden. Jetzt brauchen die Tomaten unbedingt viel Licht um nicht zu vergeilen, also zu lange zu Triebe bilden. Aus dem gleichen Grund sollten sie etwas kühler stehen. Bedenken Sie, dass die kleinen Pflänzchen nicht die pralle Mittagssonne vertragen. Hat sich das erste echte Blattpaar entwickelt, werden die Pflanzen pikiert. Mit einem Pikierholz oder einem stumpfen Stab werden die Pflänzchen vorsichtig aus der Saatschale herausgehoben und bis zum ersten Blatt in einen einzelnen kleinen Topf gesetzt. Die Grösse eines Joghurtbechers reicht dafür vollkommen. Bitte achten Sie darauf dass im Topfboden Löcher sind für eine gute Wasserabfuhr. Wenn der Topf durchwurzelt ist wird die Tomatenpflanze wieder umgetopft. Tomaten kann und sollte man immer bis zu den Blättern in das Substrat setzen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Pflanzen nehmen Tomaten das nicht übel sondern entwickeln neue Wurzeln am Stamm. Das gibt ihnen noch besseren Halt und sie können noch mehr Nährstoffe aufnehmen.

Auspflanzen

Nach den Eisheiligen (Mitte Mai) können die Tomatenpflanzen ins Freiland an ihren Platz oder in einen grossen Kübel gepflanzt werden. Es sollte nachts nicht mehr unter 5 Grad sein. Das ist natürlich je nach Gegend und Jahr unterschiedlich. Den Kübel nicht zu klein wählen, 10 Liter sollte er schon haben.

Boden

Der Boden sollte humusreich und gut durchlässig sein. Im Garten kann man normale Blumenerde unter die Erde mischen. Im Kübel ist ein nährstoffreiches Substrat wichtig. Um den Boden lockerer zu machen ist Perlite gut geeignet. Die Wurzeln bleiben gesünder und die Ernte wird ertragreicher. Tomaten haben gerne warme Füsse; darum sollte der Boden gemulcht werden mit z.B. Stroh, Blättern, Rasenschnitt oder ähnlichem.

Düngung

Tomaten sind Starkzehrer, sie brauchen viel Nährstoffe, da sie viel Blätter und Früchte bilden. Am einfachsten ist es um eine kleine Handvoll Hornspäne in das Substrat oder den Pflanzboden zu geben. Für Buschtomaten reicht die halbe Menge. Wer es gewissenhaft machen möchte, gibt gut durchgereiften Kompost in das Pflanzloch dazu. Tomaten bilden erst ihre Wurzeln aus. Die Pflanze wächst in der ersten Zeit nach dem Auspflanzen darum wenig. Unter der Erde aber desto mehr! Düngen sie trotzdem nicht und halten Sie die Pflanze eher trocken. Dann kann die Pflanze ihr Wurzelwerk gut ausbilden. Das braucht sie um später die wichtigen Nährstoffe aufnehmen zu können. Nach 4 Wochen kann man nachdüngen. Aber lieber zu wenig düngen als zu viel. Die Pflanze rollt sonst ihre Blätter auf und bildet einen Schopf.

Wasser

Tomaten sind Gewohnheitstiere. Sie gewöhnen sich an wenig Giessen ebenso wie an viel Giessen. Nur wechselndes Giessverhalten vertragen die Pflanzen schlecht. Sie brauchen zwar regelmässig Wasser, mögen aber keine Feuchtigkeit von oben, Staunässe oder hohe Luftfeuchtigkeit. Das kann zu Fäulnis und Krankheiten führen. Giessen Sie die Tomatenpflanzen also von unten oder nur am Stamm. Pflanzen im Kübel sollten in der Hauptwachstumszeit jeden Tag gegossen werden. Im Freiland reicht normalerweise die Bodenfeuchtigkeit und die Pflanzen werden nur im Ausnahmefall gegossen. Man kann neben der Pflanze einen Blumentopf eingraben, wobei die Topfoberkante mit der Erdoberfläche abschliesst. Dieses Pflanzgefäss können Sie bei Trockenheit regelmässig mit Wasser füllen. Die Pflanze saugt sich dann selbst das benötigte Wasser aus dem Topf. Es ist normal, dass die Blätter bei heissen Tagen etwas herunterhängen. Sie sollten dann abends etwas giessen.

Aufbinden und Entgeizen

Stabtomaten wachsen unbegrenzt. Aus den Blattachseln wachsen neue Seitentriebe und bei denen auch wieder neue Triebe. Die Pflanze bekommt ein dichtes Blattwerk. Dadurch kann die Pflanze nach Regen schlecht abtrocknen und es kann zu Fäulnis kommen. Ausserdem geht die ganze Kraft in das Blattwerk und nicht in die Früchte. Die Stabtomaten müssen darum entgeizt werden. Beim Ausgeizen werden die Seitentriebe ausgebrochen, die zwischen Hauptrieb und Blattachseln wachsen. Dabei sollte das Blatt am Trieb stehen bleiben; das hilft der Pflanze um Kraft zu schöpfen. In der Regel lässt man der Pflanze 1 bis 3 Triebe, die an Stäben hochgezogen und geleitet werden. Man kann dazu Bambus, Äste oder Tomatenspiralen benutzen. Buschtomaten haben ein begrenztes Wachstum. Sie haben eine buschige Form und brauchen nicht entgeizt zu werden und auch nicht aufgebunden.

Tipps

Die Tomate benötigt viel Licht und Wärme, ein Standort mit 8 Stunden Sonnenschein fördert den Geschmack der Früchte. Zuviel Giesswasser macht die Tomate wässrig, zuwenig hemmt den Geschmack.

Tomatenernte

Je nach Sorte kann ab Ende Juni geerntet werden. Die Hauptsaison liegt im Juli bis Anfang September. Bei hohen Temperaturen kann aber bis in den Oktober hinein geerntet werden. Zum Steigern des Ertrages ist eine regelmässige Ernte zu empfehlen. Wird es zu kühl reifen die Tomaten nicht mehr richtig. Dann kann man die ganze Pflanze mit den grünen Tomaten herausnehmen und kopfüber zum Nachreifen aufhängen. Vorher werden die Blätter und Wurzeln entfernt. Zum Nachreifen brauchen die Früchte Dunkelheit, Wärme (mindestens 20 Grad) und eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Wer dafür keinen passenden Ort hat, kann einfach die grünen Tomaten absammeln und z.B. in einer Schublade lagern. Die Früchte reifen nach und nach und sollten ab und an gedreht werden. Tomaten bitte dunkel aufbewahren!

Tomaten Samen - mit Sortenvielfalt zum Geschmack

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